Frühjahrskonzert der Musikgesellschaft Fridau

Frühjahrskonzert der Musikgesellschaft Fridau
Am Abend des letzten Aprilsonntags lud die Musikgesellschaft Fridau Egerkingen unter der Leitung von Erich Hess, Wolfwil, zu ihrem traditionellen Frühlingskonzert ein. Vizepräsident Peter Felber durfte zahlreiche Gäste begrüssen und sprach der römisch-katholischen Kirchgemeinde seinen Dank für die Gastfreundschaft in der Kirche aus. Ein besonderer Dank ging auch an die Firma RIWA Design, welche die nötige Umstellung der Kirchenbänke übernahm, sowie an die Anlasssponsoren regiobank, Vogel AG, von arx systems AG und von Rohr Holzbau AG. Anerkennende Worte richtete Felber zudem an Dirigent Erich Hess für die musikalische Vorbereitung sowie an Steffi Vogel, die mit ihren informativen Moderationen das Publikum durch das Programm führte.
Das Konzert wurde mit dem festlichen Festmarsch von Johann Strauss (Sohn), arrangiert von Stefan Schwalgin, eröffnet. Ursprünglich war dieses Werk ein Hochzeitsgeschenk von Strauss an das Brautpaar Ferdinand I., den späteren König von Bulgarien, und Prinzessin Marie Louise von Bourbon-Parma. Es folgte In Modo Barocco von Pavel Stanek, ein eindrucksvolles Werk, das an vergangene prachtvolle Tanzbälle erinnerte und von Siegfried Rundel modern und wirkungsvoll für Blasorchester arrangiert wurde.
Mit Ceremonic Festival von Martin Scharnagl präsentierte das Orchester ein Auftragswerk des Musikverbands Silz in Tirol, das speziell für das Musikfest 2021 konzipiert wurde. Das klanggewaltige Werk überzeugte durch die typische Handschrift Scharnagls, der traditionelle und moderne Elemente kunstvoll vereinte.
Die musikalische Reise setzte sich mit The Glacier Express von Larry Neeck fort. Dieses Stück entführte die Zuhörenden auf eine Fahrt mit der berühmten Schweizer Gebirgsbahn von St. Moritz nach Zermatt – durch Schneelandschaften, über sonnige Alpwiesen, mitten hinein in die eindrucksvolle Bergwelt der Schweiz.
Mit dem Frühlingswalzer von Peter Schad wurde das Publikum auf einen musikalischen Frühlingsspaziergang mitgenommen – die beschwingten Walzerklänge weckten sonnige Assoziationen.
Mit der Komposition Wenn die Augen glänzen von Martin Eller blieb es bei einer frühlingshaft-romantischen Stimmung, die vom Trompeten-Solisten Roland Basler hervorragend vermittelt wurde. Das Publikum bedankte sich mit begeistertem Applaus. Anschliessend ertönte mit Dort in Böhmen von Josef Ponzar, arrangiert von Jiri Wolf, eine lebhafte böhmische Polka.
Den Abschluss bildete die Polka Bis bald auf Wiederseh’n von Wenzel Zittner – ein Pseudonym von Ernst Mosch, dem legendären Gründer der Egerländer Musikanten. Die Bearbeitung von Gerald Weinkopf wurde von Steffi Vogel mit einem passenden Text von Mosch ergänzt. Das Publikum dankte der Musikgesellschaft Fridau für das gelungene Frühlingskonzert mit lang anhaltendem Applaus und standing Ovations und verlangte gleich zwei Zugaben – darunter als krönender Abschluss der Egerkinger Marsch.